Jetzt leg endlich mal das Ding weg

Smartphone, Tablet, Laptop, Konsole, Fernseher... die meisten Familien verfügen über eine vielfältige Medienausstattung. Und nicht selten sind die Geräte Gegenstand von Unstimmigkeiten: Die Kinder finden kein Ende, glotzen nur noch in irgendeinen Bildschirm und sind eigentlich für nichts anderes mehr zu begeistern. Viele Eltern sind ratlos und verunsichert, wie sie damit umgehen sollen. Was machen die da überhaupt?

Das kann Ihnen am besten Ihr Kind beantworten: Setzen Sie sich mit der Mediennutzung Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter auseinander und lassen Sie sich erklären, welche Tätigkeiten und Inhalte spannend sind. Eine aufgeschlossene Haltung und echtes Interesse an der Medienwelt Ihres Kindes sind dabei von Vorteil.
 

Welche Regeln gelten für die Mediennutzung bei Ihnen zu Hause?

Entwickeln Sie die Regeln für die Mediennutzung gemeinsam mit ihrem Kind. Ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der geltenden Regeln erhöht die Bereitschaft der Kinder, die Verabredungen einzuhalten.

Wenn Sie möchten, können Sie die Regeln in einem Mediennutzungsvertrag festhalten. In den Regeln sollten Vereinbarungen zu Zeiten der Mediennutzung festegehalten werden ebenso wie Absprachen zu Inhalten und Verhalten im Internet.

Der im Februar 2022 erschienene Flyer "Schulische iPads und weitere Medien in der Familie: Empfehlungen zum Umgang mit digitalen Endgeräten in Familien" des Arbeitskreises Mediensucht in Bremen gibt Ihnen einen guten Einstieg ins Thema.
 

Elternabende

Wie wäre es mal mit einem Elternabend zu den verschiedenen Aspekten der Mediennutzung? Was machen die Kinder im Internet? Welche wichtigen Funktionen des Heranwachsens erfüllt der Online-Teil der Lebenswelt? Welche Chancen bietet dieser (Frei-)Raum? Aber auch: Was könnte riskant sein?  

Auf einem kostenlosen Elternabend bekommen Sie Antworten auf diese und weitere Fragen. Ebenso wertvoll wie der Vortrag an sich, ist der Austausch mit den anderen Eltern der Klassengemeischaft.

Die Bremische Landesmedienanstalt finanziert diese Veranstaltungen, daher sind sie für die Schulen und Jugendeinrichtungen kostenfrei. Themenschwerpunkte können nach Wunsch vereinbart werden.
 

Informieren Sie sich


Allgemeine Seiten zur jugendlichen Lebenswelt und zu Medienerziehung

  • Auf der Webseite von Klicksafe gibt es einen umfassenden Elternteil. Aufgeteilt nach Alter Ihrer Kinder, finden Sie hier eine ganze Reihe nützlicher Tipps zur Medienerziehung.

    Klicksafe ist Bestandteil einer Initiative der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. Die EU-Initiative klicksafe ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und wird in Deutschland von den Medienanstalten in Rheinland-Pfalz (Koordinator) und in Nordrhein-Westfalen umgesetzt.
     
  • Das östereichische Pendant zu Klicksafe ist Saferinternet.at - auch hier finden Sie zahlreiche Tipps und Informationen zu Chancen und Risiken im Internet.
     
  • „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums, ARD und ZDF sowie die AOK: Der Anspruch der Seite ist, Eltern mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen zu unterstützen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

 


Wenn Sie tiefer ins Thema einsteigen wollen

  • Auf jugendschutz.net finden Sie Informationen über Risiken im Internet. Themen sind Selbstgefährdung, politischer Extremismus, sexualisierter Gewalt, Belästigung und Cybermobbing. jugendschutz.net überprüft im Auftrag der Bundeländer, ob die Regelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) eingehalten werden.

 

 

Seiten für Jugendliche

  • JUUUPORT ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die JUUUPORT-Scouts, helfen Gleichaltrigen bei Online-Problemen wie Mobbing und Stress im Netz, Online-Abzocke und Datenklau. Die Beratung ist datenschutzkonform und kostenlos.
     
  • Das Portal Handysektor informiert Jugendliche zu Themen wie Urheberrechte, Datenschutz und Mobbing im Netz. Ebenso gibt es dort aktuelle Informationen zu Neuerungen, Funktionen und Risiken bei den wichtigsten SocialMedia-Plattformen.

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