Ein medienpädagogischer Workshop für SchülerInnen zur Medienkompetenzförderung.

Seit Herbst 2007 beschäftigt sich das ServiceBureau Jugendinformation mit dem Thema Web 2.0: Wir bieten Workshops für Schülerinnen und Schüler an, in denen das aktuelle Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen thematisiert und reflektiert wird. Grundlegend für diesen Workshop ist der akzeptierende Ansatz: Die Kinder und Jugendlichen werden als Mediennutzer ernst genommen und  ihre Eigenverantwortung gestärkt. Ziel der ExpertInnenkonferenz ist es, einen Anstoß zur Reflexion der eigenen Mediennutzung zu geben bzw. das Bewusstsein dafür zu schärfen, was und wie etwas ins Internet gestellt wird.

Gemeinsam mit den Schülern und Lehrkräften gestalten wir einen kreativen Tagesablauf. Die Methode der ExpertInnenkonferenz ist flexibel und kann mit einer oder mehreren Schulklassen gleichzeitig durchgeführt werden. Der gesamte Workshopzeitraum beträgt in der Regel 6 Schulstunden.

 

Ablauf:

 

In der ersten Stunde findet eine Begrüßung mit allen Schülern und Lehrkräften statt. Im Anschluss leiten wir in das Thema “Jugendliche Medienwelten” ein und erklären den Ablauf des Tages. In der zweiten bis vierten Stunde arbeiten die Schüler_innen in ihren Klassen. Sie recherchieren und diskutieren zu den von ihnen gewählten Themen. Für die Recherche sollen die Schüler_innen ihre Medien aktiv einsetzen. Computer und Handys können gezielt genutzt werden, um die benötigen Informationen zu recherchieren. Betreut wird dieser Arbeitsprozess von den Medienpädagogen und den Lehrkräften.

Natürlich können wir die Betreuung und die Aufsichtspflicht der Klasse nicht gewährleisten. Das ist auch nicht der Sinn des Konzeptes. Die ExpertenInnenkonferenz ist auf eine Zusammenarbeit mit den Lehrkräften ausgelegt. Sie betreuen ihre Klasse an diesem Tag und erfahren somit die Schüler_innen als ExpertInnen in der eigenen Mediennutzung. Diese Art des kollaborativen Lernens zeigt innovative Formen des Unterrichts auf.


Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im November 2011 in einem Zertifikat bescheinigt, dass das Projekt ExpertInnenkonferenz vom ServiceBureau Jugendinformation sich in vorbildlicher Weise für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes engagiert.
Haben sie Interesse an der ExpertInnenkonferenz – sprechen sie uns an:

 

Ansprechpartner:
Markus Gerstmann
E-Mail: gerstmann@jugendinfo.de

Tel: (0421)- 330089-15

 

 



ExpertInnenkonferenz mit Inklusionsansatz

 

Im Rahmen des Lokalen Aktionsplan 2013 erprobten wir unser Workshopkonzept in 6 Inklusionsklassen. In Kooperation mit verschiedenen Schulen in Bremen und dem Martinsclub als Facheinrichtung für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben wir zeitgleich einen Inklusions-Computerkurs durchgeführt. Durch die Erprobung im Computerkurs in Kombination mit den Schulworkshops konnten wir unser Konzept für Inklusionsklassen erweitern.

Ein Film über unsere Arbeit verdeutlicht das Konzept der ExpertInnenkonferenz.

 

 

 

ExpertInnenkonferenz gegen Ausgrenzung und Diskriminierung im Web 2.0

 

2012 wurden 12 Medienkompetenzworkshops im Rahmen des Bundesprogramms “TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” gefördert.

 

Diese werden an verschiedenen Schulen im Einzugsgebiet Mitte, Östliche Vorstadt und Findorff durchgeführt.

 

Kooperierende Schulen sind derzeit:

  • Gymnasium an der Hamburger Straße
  • Schulzentrum an der Schaumburger Straße
  • Oberschule Findorff
  • Altes Gymnasium
  • Gesamtschule Mitte

Hierbei wurde das Konzept der ExpertInnenkonferenz in seiner Grundstruktur übernommen und der Themenschwerpunkt Cybermobbing verstärkt in den Vordergrund gerückt.

 

Youtube-Workshop:

 YouTube steht bei Jugendlichen hoch im Kurs. Kein Wunder, denn bei der riesigen
Anzahl und Vielfalt der Filme gibt es immer wieder Neues zu entdecken: Ob Musik,
Tanz, Tiere, Sport, Lustiges oder Verrücktes – hier ist für jeden Geschmack etwas
dabei. Einzelne Videos erreichen unter Jugendlichen erstaunliche Popularität: Sie
werden an Freunde weitergeleitet, in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ und Facebook
verbreitet und sorgen auf Schulhöfen für Gesprächsstoff.

YouTube bietet auch die Möglichkeit, eigene Machwerke einer großen Öffentlichkeit
zu präsentieren: (Nicht nur) junge Menschen zeigen sich hier beim Singen, Tanzen
und überhaupt bei Allem, was sie gut zu können glauben. Sie moderieren eigene
kleine Shows, drehen lustige Filmchen oder remixen Filme, die sie auf YouTube
gefunden haben. Besonders erfreulich ist es für die Urheber, wenn das Machwerk
möglichst oft angeklickt oder positiv bewertet und kommentiert wird.
YouTube hat mittlerweile auch richtige „Stars“ hervorgebracht: Der Sänger Justin
Bieber ist ein populäres Beispiel. Bekanntheit – wenn auch in kleinerem Rahmen –
haben bei Jugendlichen auch die Videos von „Coldmirror“ oder den „Außenseitern“
erreicht. Oder wer kennt das Video „Charly, bit me“ nicht? Kurzum: Jugendliche
lieben YouTube, die Videoplattform ist ein fester Bestandteil der Jugendkultur.

Und was ist mit Ihnen? Haben Sie Lust, sich näher mit YouTube zu beschäftigen?
Möchten Sie mehr darüber erfahren, was Jugendliche an der Plattform mögen und
was sie dort treiben? Interessieren Sie sich für die Chancen und Risiken der Video-
Community? Wollen Sie herausfinden, wie Sie die Begeisterung der Jugendlichen für
dieses Medium für Ihre pädagogische Praxis nutzen können?

Wir bieten Informationsveranstaltungen für Schulklassen und Multiplikatoren an. Zudem beraten wir soziale Einrichtungen, wie sie Youtube als neues Instrument in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen.

In unseren Schulworkshops arbeiten wir mit den Schüler_innen zu den Themen:

  • Selbstdarstellung im Videoclip
  • Chancen und Gefahren auf einer Videoplattform
  • Phänomen der YoutubeStars
  • Cybermobbing: Haters, Camwhoring, fake accounts

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Markus Gerstmann
E-Mail: medien@jugendinfo.de

Tel: (0421)-330089-15